Biogene Treibstoffe

25.06.2007 bioliq® - Stroh im Tank - FZK entwickelt einzigartiges Verfahren

Das Forschungszentrum Karlsruhe (FZK) und die Lurgi AG sind auf dem besten Weg, um aus Biomasse synthetische Kraftstoffe herstellen zu können: Die Pilotanlage zum ersten Prozessschritt des Karlsruher bioliq®-Verfahrens auf dem Gelände des Forschungszentrums wurde in dieser Woche feierlich eingeweiht. Außerdem haben das FZK und Lurgi einen Vertrag zum Bau der Versuchsanlage für die zweite Stufe unterschrieben, die im Jahre 2009 fertig gestellt werden soll.
veröffentlicht am 25.06.2007 von:
Reent Martens,

14.09.2006 Volkswagen fordert bevorzugte Förderung von Biokraftstoffen der 2. Generation

Volkswagen setzt bei seiner Antriebs- und Kraftstoffstrategie auf innovative Biokraftstoffe der 2. Generation und fordert von der Politik ein nachhaltiges Steuermodell, das Sicherheit für Investitionen in die Entwicklung und Markteinführung dieser neuen Kraftstoffe bietet.

´Die heutige Bewertung der Nachhaltigkeit von Biokraftstoffen der 1. und der 2. Generation ist in jeder Hinsicht unbefriedigend, sowohl wirtschaftlich als auch mit Blick auf die Umwelt. Bio ist eben nicht gleich Bio: Bei einigen Biokraftstoffen der 1. Generation muss man regelrecht von einem ‚Wolf im Schafspelz’ sprechen. Sie weisen zum Teil eine schlechtere CO2-Bilanz auf als herkömmlicher Otto-Kraftstoff. Trotzdem firmieren sie unter dem Prädikat ‚Biokraftstoff’`, sagte Dr. Bernd Pischetsrieder, Vorsitzender des Vorstandes der Volkswagen Aktiengesellschaft, am Donnerstag in Berlin. ´Biokraftstoffe der 1. Generation werden mit knappen Haushaltsmitteln steuerlich gefördert und führen
veröffentlicht am 14.09.2006 von:
Reent Martens,

11.09.2006 VW warnt vor Fehlinvestitionen

Die Volkswagen AG, Wolfsburg, setzt auf Biokraftstoffe der 2. Generation. Mit deutlichen Worten kritisiert der VW-Vorstandsvorsitzende Dr. Bernd Pischetsrieder die steuerliche Begünstigung von Biodiesel und Bioethanol aus Getreide und Zucker. Pischetsrieder bezeichnet einige Biokraftstoffe der 1. Generation als ´Wolf im Schafspelz`. Zum Teil wiesen sie eine schlechtere CO2-Bilanz als herkömmlicher Otto-Kraftstoff auf.
veröffentlicht am 11.09.2006 von:
Reent Martens,

11.09.2006 Eine Million Euro für Weiterentwicklung von Biokraftstoffen

Mit einer Million Euro unterstützt die Volkswagen Aktiengesellschaft eine neue Stiftungsprofessur für die Weiterentwicklung von Biokraftstoffen an der TU Braunschweig. Eine entsprechende Vereinbarung wurde am Donnerstag in Braunschweig von Prof. Dr. Jürgen Hesselbach, Präsident der TU Braunschweig, und Prof. Dr. Jürgen Leohold, Leiter der Konzernforschung von Volkswagen, unterzeichnet.

´Alternative Kraftstoffe sind ein wesentlicher Teil der Volkswagen-Antriebsstrategie. Gemeinsame Forschung von Industrie und Hochschule soll die Grundlagen für neue Anwendungen und damit ihre weitere Verbreitung schaffen.`, sagte Prof. Dr. Jürgen Leohold am Donnerstag bei der Vertragsunterzeichnung in Braunschweig. ´Volkswagen und die TU Braunschweig arbeiten seit langer Zeit erfolgreich zusammen. Mit diesem Schritt intensivieren wir die Verknüpfung zwischen Industrie und Forschung in einem zukunftsträchtigen Feld.` Die Förderung der Professur ist auf fünf Jahre angelegt.
veröffentlicht am 11.09.2006 von:
Reent Martens,

ARTFUEL - Gewinnung synthetischer Kraftstoffe aus Biomasse

ARTFUEL steht für „artifical fuels“, für ein Forschungs- und Entwicklungsvorhaben der CUTEC, bei dem künstliche Hochleistungstreibstoffe aus Biomasse gewonnen werden sollen. Ziel ist dabei kerosinartige Treibstoffe für zukünftige Motorenkonzepte zu produzieren; traditionelle Kraftstoffe wie Benzin und Diesel sollen ebenso hergestellt werden können. Diesem F&E Vorhaben wird ein sehr hohes Innovationspotenzial von Seiten universitärer und industrieller Experten, wie z. B. von VW, zuerkannt. Das Land Niedersachsen finanziert den Aufbau und Betrieb einer 1 Megawatt-Anlage im Rahmen eines zweijährigen Projekts mit insgesamt 1,24 Mio. EURO.
veröffentlicht am 21.07.2003 von:
Britta Kragert, CUTEC-Institut
   

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