Festbrennstoffe

24.10.2008 In Emlichheim wird Stroh zu Strom

Aus Stroh wird Strom: So lautet die Planung für Deutschlands erstes Strohkraftwerk, das nach Angaben des Landvolks Niedersachsen bis 2010 in Emlichheim dicht an der niederländischen Grenze entstehen soll. Noch in diesem Jahr soll der Bau der als Heizkraftwerk mit einer Wärmeleistung von 50 Megawatt konzipierten und 50 Millionen Euro teuren Anlage beginnen.
veröffentlicht am 24.10.2008 von:
Christian Ihl,

02.09.2008 Stroh - ein schwieriger Brennstoff

Während der Fachtagung 'Strohenergie 2008' der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft (TLL) diskutierten kürzlich internationale Experten in Jena über den aktuellen Stand der Nutzung von Stroh als Brennstoff. Da die Brennstoffeigenschaften von Stroh doch erheblich von Holz abweichen, ist Stroh angesichts erhöhter Emissionsanforderungen und der gegenwärtigen Feinstaubdiskussion nicht so einfach als Biobrennstoff zu etablieren.
veröffentlicht am 02.09.2008 von:
Udo Jakobs,

19.09.2007 Heizen mit Getreide und Halmgut - Neue Broschüre der FNR erschienen

Getreide ist ein landwirtschaftlicher Brennstoff mit Zukunft. Die Kesselhersteller haben die technischen Probleme ausgeräumt und im Rahmen der Novellierung der 1. BImSchV ist die Aufnahme von Getreidekörnern als Regelbrennstoff geplant. Grund genug zu kalkulieren, für wen sich die Investition in einen Getreidekessel lohnt.
veröffentlicht am 19.09.2007 von:
Udo Jakobs,

29.06.2007 FNR: Biomasse-Pellets für Kleinfeuerungsanlagen

FNR konkretisiert die Förderung von Forschung und Entwicklung zu alternativen Pelletsbrennstoffen
veröffentlicht am 29.06.2007 von:
Herbert von Francken-Welz,

22.06.2007 FNR: Getreide als Brennstoff zulassen!

Die beachtlichen Potenziale von Getreide als Brennstoff können beim weiteren Ausbau erneuerbarer Energien nicht außer Acht gelassen werden. Das forderten die Teilnehmer des von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) organisierten Fachseminars „Alternative Biobrennstoffe“ am 21. Juni in Berlin und legten Empfehlungen zur Änderung der geltenden Genehmigungspraxis vor.

Während Getreide in Biogasanlagen oder zur Herstellung von Bioethanol bereits in großem Stil für die Strom- und Kraftstoffproduktion genutzt wird, führt die Wärmeerzeugung – derzeit behindert vor allem durch massive genehmigungsrechtliche Schwierigkeiten - noch immer ein Schattendasein. Dabei entstehen in Deutschland jährlich allein rund 3 Millionen Tonnen an Minderpartien, die für die Wärmebereitstellung prädestiniert sind, weil ihnen die Verwertung in der Nahrungs- und Futtermittelindustrie verwehrt bleibt.
veröffentlicht am 22.06.2007 von:
Reent Martens,

25.01.2007 Getreideverbrennung - doch Ausnahmeregelung in Niedersachsen

Nach langer Prüfung hat der Niedersächsische Umweltminister nun doch einer Ausnahmeregelung zugestimmt. Da die 1. Bundesimmissionsschutz- Verordnung (1. BImSchV) ohnehin in diesem Jahr novelliert wird und ein Entwurf mit der Aufnahme von Getreide vorliegt, sollte es zunächst keine niedersächsische Sonderregelung geben. Den zuständigen Behörden wurde nun doch empfohlen, Ausnahmeanträge „wohlwollend“ zu prüfen.
veröffentlicht am 25.01.2007 von:
Herbert von Francken-Welz,

07.08.2006 Getreide als Brennstoff, auch in Niedersachsen möglich

Welche Ausnahmeregelungen und Vorhaben einzelner Bundesländer gibt es, was macht Niedersachsen?
veröffentlicht am 07.08.2006 von:
Herbert von Francken-Welz,

Heizen mit Energiegetreide - NRW ermöglicht die Getreideverbrennung unter Einhaltung strenger Auflagen

In Nordrhein-Westfalen darf Getreide, das nicht als Nahrungsmittel geeignet ist, künftig als Brennstoff in Kleinfeuerungsanlagen (15 - 100 kW) eingesetzt werden. Das hat, wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) in Bonn mitteilt, das Landwirtschaftsministerium in Düsseldorf entschieden. In einem Erlass an die zuständigen Behörden legte die Landesregierung bestimmte Auflagen fest, die für eine Ausnahmegenehmigung eingehalten werden müssen.
veröffentlicht am 12.01.2006 von:
Udo Jakobs,

Grüne bei strengen Immissionsschutzanforderungen für Getreideverbrennung

Die Arbeitskreis Umwelt und Infrastruktur der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat sich am 28. Juni für die Zulassung der Verbrennung von Halmgütern wie Stroh und Getreide in Kleinfeuerungsanlagen ausgesprochen, sofern dabei strenge Abgasgrenzgrenzwerte eingehalten werden.
veröffentlicht am 29.06.2005 von:
Udo Jakobs,

Energetische Nutzung von Getreide

Die energetische Nutzung von Getreide wird aufgrund der hohen Öl- und niedrigen Gaspreise stark diskutiert. Werden nur die Brennstoffkosten betrachtet, so ist z.T. sogar Qualitätsgetreide billiger als Heizöl, minderwertige Partien erreichen deutliche Preisunterschiede. Bei der Bewertung dieser Art der Energieerzeugung sind jedoch die rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen zu beachten.
veröffentlicht am 20.06.2003 von:
Udo Jakobs,